immobilien guide

wohnen: von a - z

Riester-Rente, die Spekulation in Fonds aller Art, einen Haufen Bargeld auf dem Konto oder unter dem Kopfkissen. Wirklich eine gute Möglichkeit? Eher nicht. Lieber in Gold investiert. Oder dann eben in eine Immobilie. Wer sich ein wenig in der Geschichte auskennt, der weiß, wie schnell Bargeld oder auf den Sparbüchern deponiertes Geld an Wert verlieren kann.

Wie war es nach dem Ersten Weltkrieg? In den 1920er Jahren kam die große Inflation. Für ein Brötchen musste man mehrere Millionen Mark ausgeben. Für uns heute unvorstellbar. Das ist übrigens im heutigen afrikanischen Simbabwe auch so. Dann kam der Zweite Weltkrieg und in dessen Folge die Niederlage Deutschlands.

In den damaligen Besatzungszonen wurden jeweils neue Währungen eingeführt, immer verbunden mit einer dramatischen Abwertung der bis dahin angesparten Vermögen der kleinen Sparer. Das Geld war mehr oder weniger fort. In der ehemaligen DDR ging das dann weiter. Zahlreiches DDR-Geld floss über die damals noch offenen Grenzen in den Westen und brachte die Wirtschaft ins Wanken.

An einem Sonntag, dem 13. Oktober 1957, wurden dann die Bürger früh im Radio darüber informiert, dass es eine erneute Währungsreform geben würde. Alle Bürger mussten an diesem Sonntag in die Banken, sie bekamen lediglich 300 DDR-Mark gut geschrieben. Wieder waren Vermögenswerte vernichtet worden.

Einzig und allein diejenigen, die über diese Zeitläufte hinweg Immobilien bzw. Häuser besaßen, konnten von bleibenden Werten profitieren. Daher: Aus der Geschichte lernen ist niemals der falscheste Weg. Die Investition in eine Immobilie lohnt sich immer.